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Vorbereitung und Zusammenbau des TOP-Scy Brand Chassis PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Mauricio Martínez   
jueves, 10 enero 2008

Die Batterieaufnahme des Karbonchassis muss in einen Winkel von 45 Grad angefeilt werden, damit die Batterie perfekt sitzt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Batterie nicht unterhalb des Chassis-Levels liegt, da sie sonst am Asphalt reibt. Dann gibt man ein bisschen Klebstoff (Loctite) auf die gefeilte Fläche und verstreicht ihn gleichmäßig mit einem Wattestäbchen.
Auf die gleiche Art und Weise gibt man ein bisschen Loctite auf die Ränder des Chassis, um damit das Ablösen der Karbonschicht zu verhindern.
Wenn man Klebeband verwendet, um die Batterien zu befestigen, kann man die Kanten mit einer Feile etwas abrunden, damit das Klebeband nicht reißt.



Die Antriebsriemenräder (Center-Pullies)


Klebe die Ringe für das Riemenrad sowie die Mittelstücke mit Loctite fest. Stelle sicher, dass der Kleber gleichmäßig aufgetragen ist und die Zahnräder dabei nicht verkleben.
Eine gute Klebestelle verhindert später während des Betriebs böse Überraschungen.

Die Stoßdämpfer
Baue die Stoßdämpfer nach Anleitung zusammen. Es ist gut möglich, dass der Stern, der in das Gehäuse der Stoßdämpfer eingefügt werden soll etwas schwer einzupassen ist. Um das Einsetzen zu erleichtern kann man die Ecken leicht anfeilen, dann passt es perfekt. Ich verwende die Tamiya TRF415 Delrin-Dämpferplatte mit drei Löchern, weil ich das Ansprechverhalten bereits gewohnt bin und gute Erfahrungen damit gemacht habe. Die Standardplatten sind jedoch ebenso gut geeignet. Dort müsste man die 3 Löcher auf 1.2mm aufbohren, um das selbe Ansprechverhalten zu erreichen wie bei der Tamiya-Dämpferplatte.

Beim Zusammenbau der Stoßdämpfer trägt man zuerst das Loch für die Dämpferstange am unteren Ende zu, um innen etwas Dämpferöl einzufüllen (man füllt den Boden des Stoßdämpfergehäuses ca. 3-4mm auf). Dann den Finger entfernen und schnell das Gestänge mit dem Kolben von innen durch die Dichtungen stecken. Dadurch erreicht man zwei Dinge: die Dämpferstange, die Dichtungen und das Dämpfergehäuse werden eingeölt ohne beschädigt zu werden und Luftblasen werden nicht am unteren Ende des Stoßdämpfers eingeschlossen.
Jetzt füllen wir den Stoßdämpfer weiter. Die Dämpferstange sollte langsam und vorsichtig auf und ab bewegt werden, um Luftblasen nach oben aufsteigen zu lassen. Danach wird die Membran eingesetzt und das überschüssige Dämpferöl wird austreten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich keine Luft des Druckausgleichs unter das Dämpferöl mischt. Befestige nun den Aluminiumdeckel auf der Membran. Drücke fest auf den oberen Teil des Stoßdämpfers und schraube den Verschluss kräftig zu.   

Wenn das alles korrekt durchgeführt wurde sollte die Dämpferstange leicht zurückfedern (rebound) wenn sie in den Dämpfer geschoben wird und die Bewegung der Stoßdämpfer sollte geschmeidig und geräuschlos sein.

Die Starrachse (SPOOL)
Anstelle des Freilaufs verwende ich die Starrachse (Spool) aus Aluminium. Damit sich die Schrauben unter der starken Belastung nicht lockern, trage ich Schraubensicherung auf die Befestigungsschrauben auf und ziehe sie mit einem guten Schraubenzieher fest.

Wenn man ein Spool mit langer Lebensdauer möchte sollte man alle zwei oder drei Rennen den Zustand der Blades überprüfen (Knochen-/Kardanschutz aus Plastik in U-Form – siehe Foto, dort sind sie angebracht). Man sollte auch nicht zögern sie auszutauschen, wenn sie sich abgenutzt haben, denn die Blades sorgen dafür, dass die Antriebswellen in den Aluminium-Mitnehmern der Differentiale/Starrachsen/Freiläufe leicht laufen und diese nicht beschädigen.

Der Spanner des Spoolfasteners (siehe Foto unten links) wird gerne etwas lose. Man kann ihn mit den Fingern leicht verformen, so dass er sich etwas schwerer bewegt und sich nicht im Spool hin und her bewegt.

Das hintere Differenzial
Wenn du mit starken Motoren fährst wäre es von Hilfe, dies optionalen Aluminium-Outdrives zu montieren.

Für die Montage beginnt man mit dem längsten Outdrive, danach kommt die Feder mit dem Plastikträger, am Schluss das Differenzialzahnrad.

In den kurzen Outdrive befestigen wir die Achse mit einer Schraube. Die Achse sollte mit einem grauen Fett von Tamiya oder einem speziellen schwarzen HPL Achsenfett speziell geschmiert werden. Ich bevorzuge die Achsen von dem Tamiya 415, die aus einem Stück bestehen und eine beachtliche Lebensdauer haben. Eine Alternative ist die neue Achse von Jaad Racing aus Keramik. Wenn das Original einige Probleme bereitet, versuche es mit einer dieser beiden und zu guter letzt mit dem Differenzialgetriebe.

Verwende reichlich Silikon für Differenziale in den Kugeln und den Deckplatten, wenn du alles zu machst. Denke daran, dass das Riemenrad eine Drehrichtung hat, der innere Teil muss einen langen Outdrive haben. Wenn das nicht der Fall ist wird es gegen das Gehäuse scheuern.
 
Zum Schluss klebt man einen Aufkleber auf jede Seite, um das Differenzial abzudichtenn. Damit wird sichergestellt, dass kein Staub eindringen kann wie bei dem Beispiel auf dem Foto hier:

Die Radachsen

Die originalen Achsen werden mit 1,5mm Pins als Mitnehmerbefestigung geliefert. Wenn man Spools montiert empfehle ich, dass man die vorderen Achsen modifiziert: Man vergrößert mit einem 2mm-Bohrer die Löcher in den Radachsen und montiert die 2mm-Pins. Natürlich kann man die übrigen 1,5mm Pins bei einer anderen Gelegenheit verwenden.

Man muss die bearbeitete Achse ggf. mit einem Dremel etwas nachbearbeiten, damit sie geschmeidig dreht.
Es stehen nun neue Achsen (Version 2) zur Verfügung, die standardmäßig mit 2mm Pins geliefert. Trotzdem ist es nach wie vor möglich, die vorhandenen 1,5mm-Achsen zu verwenden.


Die Lenkung

Ich ziehe es vor, die Ackermann-Strebe aus Carbon nicht zu montieren. Stattdessen verwende ich die normale Lenkstrebe und montiere sie direkt auf das Chassis in das Loch am hinteren Ende.
Ich unterfüttere sie um 3mm, indem ich eine Unterlegscheibe verwende. 3mm deshalb, weil wir 2mm brauchen, um das Graphitteil zu ersetzen und 1mm, um Bumsteering zu vermeiden.
Siehe Foto.




 

 
FOTOS FINALES




Fotos des fertig montierten Chassis

Hier sieht man die Übersetzungstabelle:


Dies hier ist eine hilfreiche Einstellungstabelle für Moosgummireifen


 
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