Die Antriebsriemenräder (Center-Pullies)

Klebe die Ringe für das Riemenrad sowie die Mittelstücke mit Loctite
fest. Stelle sicher, dass der Kleber gleichmäßig aufgetragen ist und
die Zahnräder dabei nicht verkleben.
Eine gute Klebestelle verhindert später während des Betriebs böse Überraschungen.
Die Stoßdämpfer
Baue die Stoßdämpfer nach Anleitung zusammen. Es ist gut möglich,
dass der Stern, der in das Gehäuse der Stoßdämpfer eingefügt werden
soll etwas schwer einzupassen ist. Um das Einsetzen zu erleichtern kann
man die Ecken leicht anfeilen, dann passt es perfekt. Ich verwende die
Tamiya TRF415 Delrin-Dämpferplatte mit drei Löchern, weil ich das
Ansprechverhalten bereits gewohnt bin und gute Erfahrungen damit
gemacht habe. Die Standardplatten sind jedoch ebenso gut geeignet. Dort
müsste man die 3 Löcher auf 1.2mm aufbohren, um das selbe
Ansprechverhalten zu erreichen wie bei der Tamiya-Dämpferplatte.
Beim Zusammenbau der Stoßdämpfer trägt man zuerst das Loch für die
Dämpferstange am unteren Ende zu, um innen etwas Dämpferöl einzufüllen
(man füllt den Boden des Stoßdämpfergehäuses ca. 3-4mm auf). Dann den
Finger entfernen und schnell das Gestänge mit dem Kolben von innen
durch die Dichtungen stecken. Dadurch erreicht man zwei Dinge: die
Dämpferstange, die Dichtungen und das Dämpfergehäuse werden eingeölt
ohne beschädigt zu werden und Luftblasen werden nicht am unteren Ende
des Stoßdämpfers eingeschlossen.
Jetzt füllen wir den Stoßdämpfer weiter. Die Dämpferstange sollte
langsam und vorsichtig auf und ab bewegt werden, um Luftblasen nach
oben aufsteigen zu lassen. Danach wird die Membran eingesetzt und das
überschüssige Dämpferöl wird austreten. Auf diese Weise wird
sichergestellt, dass sich keine Luft des Druckausgleichs unter das
Dämpferöl mischt. Befestige nun den Aluminiumdeckel auf der Membran.
Drücke fest auf den oberen Teil des Stoßdämpfers und schraube den
Verschluss kräftig zu.
Wenn das alles korrekt durchgeführt wurde sollte die Dämpferstange
leicht zurückfedern (rebound) wenn sie in den Dämpfer geschoben wird
und die Bewegung der Stoßdämpfer sollte geschmeidig und geräuschlos
sein.
Die Starrachse (SPOOL)
Anstelle des Freilaufs verwende ich die Starrachse (Spool) aus
Aluminium. Damit sich die Schrauben unter der starken Belastung nicht
lockern, trage ich Schraubensicherung auf die Befestigungsschrauben auf
und ziehe sie mit einem guten Schraubenzieher fest.

Wenn man ein Spool mit langer Lebensdauer möchte sollte man alle zwei
oder drei Rennen den Zustand der Blades überprüfen
(Knochen-/Kardanschutz aus Plastik in U-Form – siehe Foto, dort sind
sie angebracht). Man sollte auch nicht zögern sie auszutauschen, wenn
sie sich abgenutzt haben, denn die Blades sorgen dafür, dass die
Antriebswellen in den Aluminium-Mitnehmern der
Differentiale/Starrachsen/Freiläufe leicht laufen und diese nicht
beschädigen.
Der Spanner des Spoolfasteners (siehe Foto unten links) wird gerne
etwas lose. Man kann ihn mit den Fingern leicht verformen, so dass er
sich etwas schwerer bewegt und sich nicht im Spool hin und her bewegt.
Das hintere Differenzial
Wenn du mit starken Motoren fährst wäre es von Hilfe, dies optionalen Aluminium-Outdrives zu montieren.
Für die Montage beginnt man mit dem längsten
Outdrive, danach kommt die Feder mit dem Plastikträger, am Schluss das
Differenzialzahnrad.
In den kurzen Outdrive befestigen wir die Achse mit einer Schraube.
Die Achse sollte mit einem grauen Fett von Tamiya oder einem speziellen
schwarzen HPL Achsenfett speziell geschmiert werden. Ich bevorzuge die
Achsen von dem Tamiya 415, die aus einem Stück bestehen und eine
beachtliche Lebensdauer haben. Eine Alternative ist die neue Achse von
Jaad Racing aus Keramik. Wenn das Original einige Probleme bereitet,
versuche es mit einer dieser beiden und zu guter letzt mit dem
Differenzialgetriebe.
Verwende reichlich Silikon für Differenziale in den
Kugeln und den Deckplatten, wenn du alles zu machst. Denke daran, dass
das Riemenrad eine Drehrichtung hat, der innere Teil muss einen langen
Outdrive haben. Wenn das nicht der Fall ist wird es gegen das Gehäuse
scheuern.
Zum Schluss klebt man einen Aufkleber auf jede Seite, um das
Differenzial abzudichtenn. Damit wird sichergestellt, dass kein Staub
eindringen kann wie bei dem Beispiel auf dem Foto hier:
Die Radachsen
Die originalen Achsen werden mit 1,5mm Pins als
Mitnehmerbefestigung geliefert. Wenn man Spools montiert empfehle ich,
dass man die vorderen Achsen modifiziert: Man vergrößert mit einem
2mm-Bohrer die Löcher in den Radachsen und montiert die 2mm-Pins.
Natürlich kann man die übrigen 1,5mm Pins bei einer anderen Gelegenheit
verwenden.
Man muss die bearbeitete Achse ggf. mit einem Dremel etwas nachbearbeiten, damit sie geschmeidig dreht.
Es stehen nun neue Achsen (Version 2) zur Verfügung, die standardmäßig
mit 2mm Pins geliefert. Trotzdem ist es nach wie vor möglich, die
vorhandenen 1,5mm-Achsen zu verwenden.

Die Lenkung
Ich ziehe es vor, die Ackermann-Strebe aus Carbon
nicht zu montieren. Stattdessen verwende ich die normale Lenkstrebe und
montiere sie direkt auf das Chassis in das Loch am hinteren Ende.
Ich unterfüttere sie um 3mm, indem ich eine Unterlegscheibe verwende.
3mm deshalb, weil wir 2mm brauchen, um das Graphitteil zu ersetzen und
1mm, um Bumsteering zu vermeiden.
Siehe Foto.
FOTOS FINALES

Fotos des fertig montierten Chassis
Hier sieht man die Übersetzungstabelle:
Dies hier ist eine hilfreiche Einstellungstabelle für Moosgummireifen